Pro Infirmis Kristall


Kristall

Pro Infirmis setzt sich für die Inklusion und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen ein. Zum fünfzehnten Mal vergibt Pro Infirmis Graubünden den diesjährigen Pro Infirmis Kristall. Waren es zuerst Preise für besondere Leistungen für Menschen mit einer Behinderung, so stehen heute die Menschen mit einer Behinderung selbst im Zentrum. 

 

Beim diesjährigen Projekt setzen wir uns gemeinsam mit Betroffenen das Ziel, Öffentlichkeit und Politik auf Hindernisse in ihrem täglichen Leben – «Alltagshürden» - aufmerksam zu machen.
 

Ziel des Pro Infirmis Kristalls

Im Sinne der Botschaft «Wir lassen uns nicht behindern» zeichnet Pro Infirmis Graubünden mit der Kristallverleihung Personen aus, die trotz erschwerter Lebensumstände Besonderes leisten. Dies verbunden mit der Absicht, auf ausserordentliche Leistungen hinzuweisen, anderen Mut zu machen und – im besten Fall - einen Nachahmungseffekt zu erzielen. Inklusion und Gleichstellung von Menschen mit einer Behinderung soll in allen Lebensbereichen selbstverständlich sein. Barrieren sollen abgebaut, Begegnung durch Projekte, Anlässe und Ideen ermöglicht werden. Die Verleihung des Pro Infirmis Kristalls bietet den Betroffenen eine Plattform, sich mit all ihren Talenten und Fähigkeiten in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

 

Aktuelles Thema: Alltagshürden

Viele Personen kennen und erleben in ihrem Alltag Hindernisse, die sie einschränken oder beeinträchtigen. Mit dem diesjährigen Kristall sollen Personen mit einer Behinderung, Angehörige und Bezugspersonen die Möglichkeit erhalten, auf ihre Alltagshürden aufmerksam zu machen. In einem zweiten Schritt, können - im Rahmen einer Ideenbörse und eines Wettbewerbs - für diese Alltagshürden Lösungsvorschläge eingereicht werden. Die Vorschläge werden einerseits von einer Jury und andererseits durch diejenigen Personen bewertet, die einen Beitrag eingereicht haben. Die Rangierung der Lösungsvorschläge und die öffentliche Preisverleihung findet am 22. November 2021 im Titthof in Chur statt.

 

Begleitgruppe

Der Einbezug von Menschen mit Behinderungen hat für Pro Infirmis bei allen Projekten oberste Priorität. Für die Projektentwicklung von «Alltagshürden» wurde eine Begleitgruppe ins Leben gerufen. Die Begleitgruppe hat die Aufgabe, die interne Pro Infirmis Arbeitsgruppe - im Sinne einer «Peerbegleitung» - zu beraten und zu unterstützen. Dadurch wird bei allen Schritten des Projektes gewährleistet, dass die Sicht der Betroffenen in die Planung sowie Umsetzung einfliesst. Die Begleitgruppe besteht aus vier Personen, die von unterschiedlichen Beeinträchtigungen betroffen sind.


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